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IRLEN Centre Schweiz

Lesen soll nicht wehtun.

Beim Irlen-Syndrom verarbeitet das Gehirn visuelle Reize anders – Buchstaben verschwimmen, Licht blendet, Lesen ermüdet. Farbige Filter können diesen Stress deutlich verringern. Wir klären ab und begleiten Sie an fünf Standorten in der ganzen Schweiz.

Was ist das Irlen-Syndrom?

Das Irlen-Syndrom (auch skotopisches Sensitivitätssyndrom) ist eine Störung der visuellen Wahrnehmung. Betroffene sehen Texte verzerrt, reagieren empfindlich auf helles Licht und ermüden beim Lesen rasch – unabhängig von der Sehschärfe. Eine gewöhnliche Brille hilft hier nicht. Entscheidend ist die richtige Farbe des Lichts, das ins Auge gelangt.

So funktioniert die Abklärung →

Erkennen Sie das?

Viele Betroffene haben sich über Jahre arrangiert, ohne den Grund zu kennen. Diese Anzeichen sind typisch:

Lesen strengt an

Man verliert die Zeile, liest doppelt oder muss Stellen mehrmals lesen.

Licht blendet

Helles Licht, Sonne oder Bildschirme sind unangenehm; weißes Papier flimmert.

Kopfschmerzen & Müdigkeit

Lesen und Bildschirmarbeit lösen Kopfschmerzen, Augenbrennen oder Ermüdung aus.

Konzentration fällt schwer

Nach kurzer Zeit lässt die Aufmerksamkeit nach, besonders beim Lesen.

Wörter «tanzen»

Buchstaben wackeln, verschwimmen ineinander oder bilden unruhige Muster.

Unsicherheit im Raum

Abstände einschätzen, Treppen oder Sport fallen schwerer als erwartet.

Wem wir helfen

Kinder & Schule

Wenn Lesen und Abschreiben zur Qual werden und die Leistung nicht zum Aufwand passt.

Erwachsene

Wer beruflich viel liest oder am Bildschirm arbeitet und abends erschöpft ist.

Bei Legasthenie

Das Irlen-Syndrom kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche begleiten und verstärken.

Bei Migräne

Lichtempfindlichkeit und visueller Stress als Auslöser von Kopfschmerzen und Migräne.

Bei ADHS

Unruhe und Konzentrationsprobleme, die teils auf visuellen Stress zurückgehen.

Nach Schädel-Hirn-Trauma

Anhaltende Lichtempfindlichkeit nach Gehirnerschütterung oder Schleudertrauma.

So läuft eine Abklärung ab

1 · Screening

Ein geschulter Screener prüft, ob Anzeichen für ein Irlen-Syndrom vorliegen.

2 · Diagnose

Bei der Diagnostik wird die individuell passende Farbtönung ermittelt.

3 · Farbfilter & Brille

Sie erhalten getönte Overlays oder Brillengläser in genau Ihrer Farbe.

Unsere Standorte in der Schweiz

Diagnose und Beratung erhalten Sie an fünf Orten:

Dornach

Hauptsitz

Bellinzona

Ticino

Yverdon

Waadt

Genf

Genève

Luzern

Zentralschweiz

Über 40 Jahre Forschung

Die Methode wurde von Helen Irlen entwickelt und wird weltweit von zertifizierten Diagnostikern angewendet. Das IRLEN Centre Schweiz ist mit dem IRLEN Institute in Kalifornien verbunden und arbeitet nach dessen Standards.

Machen Sie den ersten Schritt

Ein kurzer Selbsttest gibt erste Hinweise. Für Klarheit sorgt eine persönliche Abklärung.